Berufungs-FAQs

Warum ist es ein glasklarer Irrweg den Beruf vorwiegend nach Geld und schnellem Erfolg auszurichten ?

In diesem Artikel möchte ich aufzeigen, warum es langfristig gesehen der falsche Weg ist nur nach Geld und schnellem Erfolg zu streben und wie wir wirklich Freude und Erfüllung in der Aufgabe finden können, die zu unserem Wesen bestmöglich passt.

Beruf-nach-Geldverdienen-auswählen

 

Problem

Viele wählen heute aufgrund ihrer Erziehung, ihren Beruf danach aus, wie viel Geld sie verdienen, ob die Geldverdienstquelle einigermaßen zukunftssicher ist und ob sie relativ schnell erfolgreich sein können. Da viele junge Menschen also nach Geld, Sicherheit und schnellem Erfolg streben, sind die wenigen Berufe, die diese Kriterien erfüllen, heiß begehrt. Das führt dazu, daß in einen harten Konkurrenzkampf mit vielen ihrer Zeitgenossen geraten.

Da aber nicht jeder gleichermaßen für jede Aufgabe geeignet ist, sondern nur diejenigen, die die jeweils erforderlichen Neigungen und Fähigkeiten haben, stehen die Sieger dieses Wettbewerbs schon vorher fest. Es sind jene, die von ihrem Wesen (Begabungen, Leidenschaften, Charakterstärken, …) bestmöglich ausgestattet sind und die wie der Name "Beruf" schon sagt für die betreffende Aufgabe berufen sind. 

Es gibt aber noch eine andere Sorte von Gewinnern. Es sind diejenigen, die sich knallhart behaupten und teilweise mit sehr fiesen Konkurrenzkampf-Methoden ihre fähigen Konkurrenten einfach ausschalten (Stichwort: Mobbing) oder diejenigen, die durch entsprechende Machtbeziehungen (Elternhaus, wer kennt wen, …) an den begehrten Posten gelangt sind.

Die beiden zuletzt genannten, eigentlich nicht für die jeweilige Aufgabe geeigneten Menschen, müssen sich dann ihre Erfolge herbeilügen, denn sie spüren in ihrem tiefsten Inneren, das etwas nicht stimmt. Es ist ihr Selbstwertgefühl, dem sie auf dem genannten Wege, ohne dass sie es aber bewußt wahrnehmen, fortlaufend schaden. Die Mitmenschen merken es daran, daß diese Menschen dann viele seltsame Dinge tun müssen, um ihr angeschlagenes Selbstwertgefühl wieder ins Reine zu bringen.

Diese Dinge finden vor allem ihre gesunden Mitmenschen höchst sonderbar. Ein praktisches Beispiel ist, daß sie teure Autos fahren und edle Kleider tragen müssen um ihren Erfolg vorzutäuschen. Häufig kaufen sie sich das Ganze auf Kredit und landen so automatisch im Hamsterrad – sie strafen sich selbst ohne es zu bemerken.

Es ist also so, daß letztere sich langfristig schaden und es sehr lange oder sogar nie wahrnehmen, während ihre berufenen Mitmenschen, wirklich Freude und Erfüllung in ihrem Beruf bzw. in ihrer Aufgabe finden.

Lösung

Werde einzigartig, erkenne deine Begabungen, Charakterstärken, Leidenschaften, Werte und baue sie aus – entfalte sie. Wer einzigartig ist muss sich nicht in dem harten Konkurrenzkampf aufreiben, wie die anderen, die nur nach Geld und schnellem Erfolg streben. 

Allerdings erfordert diese Lösung das wir erst einmal viel Zeit und Energie in uns selbst investieren, bevor dann (möglicherweise viele, viele Jahre später) andere in uns bzw. unsere Früchte investieren.

Der Lohn für diese Mühe ist, wir:

  • dürfen aus einer unsichtbaren, inneren Kraftquelle schöpfen

  • dürfen immer tiefer in das Abenteuer "Leben" einsteigen und immer mehr erkennen

  • sind wirklich sehr gut in dem, was wir tun

  • sind auf dem Weg zu unserer Lebensaufgabe zu einem mündigen Menschen herangereift und haben das wirklich Wichtige im Leben erkannt (alle und damit auch wir selbst sollen sich weitestgehend wohlfühlen)

  • nehmen aktiv am Leben teil und haben deshalb zahlreiche Bedürfnisse, die andere im Rahmen ihrer Lebensaufgabe befriedigen können 

  • sind zufrieden und möchten deshalb auch, daß unsere Mitmenschen sich wohlfühlen


Fazit:

Jetzt frägt man sich, ja warum machen so viele Menschen dann nicht das, was sie offensichtlich so zufrieden machen würde.

Der Grund dafür, daß viele Menschen das fremdbestimmte Leben bevorzugen, ist der, daß es scheinbar leichter ist, denn man bekommt alles klar vorgegeben und häufig kann man sogar die Verantwortung auf Vorgesetzte abwälzen.

Wenn man die Ziele anderer verfolgt, bekommt man sofort Geld dafür und kann seine Rechnungen bezahlen, während derjenige der seinen Traum lebt, zwar maximale Freiheit hat, aber nicht selten erst einmal finanzielle Durststrecken überwinden muß, entsprechende Verantwortung zu tragen hat und sich vor allem um sehr viele Dinge selbst kümmern muss.

So ist es also gar nicht so verwunderlich, daß viele Menschen eben nicht ihr eigenes Leben leben, sondern willig die Ziele ihrer Mitmenschen verfolgen. Es ist so herrlich bequem unmündig zu sein und mit einer entsprechenden Portion Selbstlügen und Illusionen wird fast jeder Job zum Traumjob.

Ich kann nur empfehlen:

Versuche das zu bekommen was du liebst, sonst bist du gezwungen das zu lieben was du hast und wer gezwungen ist, daß zu lieben was er hat, der muss sich sein unerfülltes Leben durch entsprechende Selbstlügen und Illusionen schönreden.

 

Warum haben so viele Menschen in unserer Gesellschaft keine Chance, sich im Leben zu bewähren ?

Wenn man sich überlegt, was Menschen schaffen können, wenn man ihnen die Möglichkeit gibt, ihr Wesen, also ihre Begabungen, Leidenschaften und Werte frei zu entfalten – hierfür gibt es zahlreiche Beispiele, wie etwa Johannes Gutenberg (Buchdruckmaschine),  Robert Koch (Gegenmittel für zahlreiche Infektionskrankheiten), Henry Dunant (Rotes Kreuz), Ludwig van Beethoven (Für Elise, …). Genauso sind hier aber auch Menschen in der nächsten Umgebung gemeint, beispielsweise der handwerklich geschickte Zimmerer, die mitfühlende Krankenschwester oder der leidenschaftliche Bäckermeister, die mit ihren einzigartigen Fähigkeiten ihre Mitwelt erfreuen.

Stattdessen haben wir viele Millionen Menschen, die in unserem System keine Chance haben, sich zu bewähren. Dieser rasant wachsende Teil der Menschen in unserer Gesellschaft wird zum Almosen-Empfänger (ALG 1, ALG 2, Sozialhilfe, …) verdonnert und darf seinem Leben keinen Sinn geben oder ihre Kräfte werden in künstlich geschaffenen Arbeitsplätzen verschwendet.

Es könnte aber auch ganz anders sein. Dazu brauchen wir nur umdenken und die vorhandenen natürlichen und menschlichen Ressourcen (Begabungen, Leidenschaften, Werte, …) optimal nutzen. Anstatt die Gewinne mit der Arbeit zu maximieren, geht es dann darum, den Sinn und die Freude bei der Erfüllung seiner Aufgabe zu maximieren. Wer Sinn und Freude in seiner Aufgabe findet, der kann in einer entsprechenden Umgebung (Gesellschaft) auch genügend Geld zum Leben verdienen.

Es geht darum, den Erfindungsreichtum und die Kreativität der Menschen bestmöglich zu nutzen. Wir brauchen eine größtmögliche Vielfalt und Menge an Erfindern und Visionären, dies führt dann zu einer Maximierung von Sinn und Freude und die Gewinne für die Geistesprodukte werden wesentlich gerechter verteilt.

Sinn und Freude, die Menschen beim  Erfüllen von Aufgaben haben, werden dann maximiert, wenn die Aufgabe bestmöglich dem Wesen des jeweiligen Menschen entspricht. Nicht zuletzt gilt es vor allem aber, insgesamt möglichst viele und vielfältige Aufgaben zu schaffen, um so möglichst vielen Menschen Sinn und Freude bei ihren Aufgaben zu ermöglichen. Wie ? Viele und vielfältige Aufgaben entstehen durch viele und vielfältige Erfindungen und Visionen.

Weil jetzt sehr viele Menschen die vielfältigen Bedürfnisse und Wünsche sehr vieler Menschen erfüllen, fallen für die einzelnen Erfinder/Visionäre und deren Partner auch nur relativ wenige Kunden ab. Damit verringern sich die Geldgewinne für den Einzelnen, aber es geht ja jetzt um die Maximierung von Freude und Wohlgefühlen statt Geldgewinnmaximierung.

Grundlage für diese Vielfalt an Erfindern und Visionären sind die wahren, individuellen Bedürfnisse der Menschen, die ihr Wesen völlig frei entfalten können, weil sie entsprechend erzogen und ausgebildet wurden. Das steht sehr im Gegensatz zu den heute leicht von der Systempresse manipulierbaren, Menschen, die durch teure Werbung, die entsprechende Sehnsüchte weckt und geschicktes Ausnutzen des Gruppendenkens künstlich beeinflusst werden, die jeweiligen Massenprodukte und -dienste zu erwerben.

Ein praktisches Beispiel hierfür ist der völlig unverständliche Hype um viele Film- und Musikstars. Diese künstlich mit Hilfe der Systempresse erhobenen Stars und Genies dienen dazu, um die Aufmerksamkeit der Massen auf einige Wenige zu lenken, damit die jeweils dahinter stehenden Konzerne mit diesen Wenigen möglichst viel Geld verdienen können.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, daß die vielen entstehenden Unternehmen in der Regel nicht mehr im Besitz eines einzelnen oder einer finanziell gut ausgestatteten Gruppe sind, sondern allen gehören, die aktiv und kompetent am Erfolg des Unternehmens mitwirken. Das liegt daran, daß das Produktionsmittel nicht mehr teure Maschinen, sondern wir selbst, mit unserem Engagement, unseren Fähigkeiten und unserer Kreativität sind. Die Grundlage hierfür sind freie Informationen, auf die wir mit unserem Computer mit Internetzugang schnell und gezielt zugreifen können. Dieses Universalwerkzeug ist auch die Grundlage für unsere konstruktive Zusammenarbeit.

Menschen machen gemeinsam etwas, weil sie die Vision und die Ziele eines Unternehmers sinnvoll finden und weil sie das Wesen dazu haben, die jeweils anfallenden Aufgaben zu erfüllen und eben nicht wie bisher so oft, weil es ein gut eingeführtes bzw. bekanntes Unternehmen ist, das eine sichere Geldverdienstquelle bereitstellt.

Die eben beschriebene Art zu wirtschaften, basiert also auf völlig anderen Prinzipien, wie die Wirtschaft in einer Industriegesellschaft. Die Natur, die auch uns schuf, kann uns dabei als leuchtendes Vorbild, für ein konstruktives zwischenmenschliches Zusammenleben, dienen. Die Natur hat in einem über Millionen Jahre andauernden Prozeß Mechanismen für ein optimales Funktionieren des natürlichen Kreislaufs geschaffen. Die Tier- und Pflanzenwelt bildet dabei ein komplexes Netzwerk. Jede Art (auch wenn sie sich nur sehr geringfügig von einer anderen unterscheidet) ist von höchster Bedeutung, weil die eine Art das Überleben einer oder vieler anderen Arten sichert

Einige praktische Beispiele für diese konstruktive Zusammenarbeit sind Bienen, die viele Pflanzen für ihre Bestäubung benötigen, Affen, die Früchte essen und die Samen ausscheiden und so als Transportmittel für Pflanzensamen dienen, Vögel, die sich von Pflanzenschädlingen ernähren, Tiere, die mit ihren Ausscheidungen den Boden düngen oder Raubtiere, die den Bestand der Pflanzenfresser kontrollieren und so letztendlich die Pflanzen schützen. 

Die Artenvielfalt in der Natur ist also weder ein Dokument für ihre zahlreichen Irrwege, noch ist sie als Quelle des unnötigen Überflusses zu verstehen – sie ist schlicht notwendig. Die Artenvielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt können wir auch auf die Menschenwelt übertragen. Wir sehen uns zwar äußerlich alle sehr ähnlich, aber jeder Mensch hat ein anderes Wesen wie der jeweils andere. Jeder hat eine einzigartige Kombination aus Begabungen, Leidenschaften, Werten, Charakterstärken- und schwächen, seiner Grundgesundheit und seiner ganz eigenen Erfahrungswelt.

Ähnlich wie in der Tier- und Pflanzenwelt wird es also in unserer Welt sein, wenn eine gewisse kritische Masse an Menschen ihre Lebensaufgabe ausführt. Während heute noch riesige Geldsummen für das Überleben großer Unternehmen verschwendet werden, um auf künstlichem Wege die alten Industriearbeitsplätze am Leben zu erhalten, werden in der  gerade entstehenden Informationsgesellschaft viele kleine und kleinste Unternehmen mit ihren sehr individuellen Produkten und Diensten einer Vielzahl von unterschiedlichen Partnern (Kunden, andere Unternehmen, …) das Überleben sichern. Wie ich bereits an anderer Stelle schrieb, werden es vor allem geistige Produkte/Dienste sein. Der menschliche Geist ist wirklich eine schier unerschöpfliche Quelle von Phantasie, Erfindungsreichtum und Kreativität.

Einen kleinen Vorgeschmack darauf geben uns heute schon die vielen tausend Blogger, von denen die meisten ihre Informationsdienste aus purem Idealismus anbieten, also kein Geld damit verdienen. Damit die Anzahl und Vielfalt dieser Informationsdienstleister rasant zunimmt, brauchen wir möglichst viele Menschen mit den vielfältigsten Informationsbedürfnissen, und die Blogger, die wertvolle Informationen bereitstellen, sollen von ihrem Dienst auch leben können.

Darum ist es sehr wichtig, daß immer mehr Menschen das Internet als sinnvoll und nützlich erkennen und deshalb aktiv und kompetent mithelfen, diese neue Wirtschaftsplattform weiter auszubauen.

Was bedeutet Selbstentfaltung ?

Wer sich selbst, also seine Begabungen, Leidenschaften und Werte entfalten möchte, der muss seine Mitmenschen ebenfalls dazu anregen. Erst wenn das eine kritische Masse von Menschen verstanden hat, kann sich das geniale Prinzip verwirklichen.

Warum ? Ganz einfach, weil die Lebensaufgabe des einen die Lebensaufgabe des/oder auch vieler anderer bedingt. Was nützen einzigartige Produkte und Dienste, wenn sie wegen fehlender Individualität (Stichwort: Massenmensch) keiner haben möchte ? Wie viele einzigartige Produkte und Dienste können erst gar nicht entstehen, wenn nur wenige individuelle Menschen ihre Lebensaufgabe ausführen und konstruktiv zusammenarbeiten.

Ein praktisches Beispiel, das diese Behauptung bestätigt, bin ich selbst. Im Rahmen meiner Lebensaufgabe habe ich einzigartige Konzepte geschaffen, für deren Umsetzung ich Tausende von Menschen mit den unterschiedlichsten Lebensaufgaben benötige. So wie dieses Konzept nur dann umgesetzt und seine Wohlfühl-Wirkung entfalten kann, wenn sich viele Menschen im Rahmen ihrer Lebensaufgabe bestmöglich dafür einsetzen, so können auch die vielen weiteren, einzigartigen Konzepte, Produkte und Dienste nur dann entstehen, wenn andere Menschen ihren ganz individuellen Weg gehen.

Falls Sie also Ihre Lebensaufgabe bereits gefunden haben, so könnten Sie Ihre Mitmenschen bestmöglich dazu anregen, sich selbst auf den Weg zu machen, um ihre Lebensaufgabe zu finden, wenn Sie sie an Ihren diesbezüglichen Erfahrungen und Erkenntnissen teilhaben lassen – was Sie tun, wenn Sie Ihren Weg zu Ihrer Lebensaufgabe dokumentieren und im Internet veröffentlichen. 

Falls Sie Ihre Geschichte hier auf meiner Website veröffentlichen möchten, schicken Sie mir einfach das betreffende Dokument per e-Mail.

Letztendlich werden Sie auf diesem Wege nicht nur Ihre Mitmenschen dazu anregen, es Ihnen gleich zu tun, sondern auch jenen, die sich bereits auf den Weg gemacht haben, eine wertvolle Quelle zur Selbstmotivation schenken. So könnten beispielsweise die Leser Ihres Dokuments erkennen, daß es auch für ihre Mitmenschen ein schwieriger Weg war und sie ihr Ziel auch nur durch eine entsprechende Hingabe und Beharrlichkeit erreichen konnten.

Was bedeutet der Begriff “Lebensaufgabe” ?

Jeder Mensch wurde von der Natur mit ganz bestimmten Begabungen, Charakterstärken und -schwächen und einer Grundgesundheit ausgestattet. In Kombination mit anderen menschlichen Wesensmerkmalen (Leidenschaften, Werte, Erfahrungen, Erkenntnisse) hat so jeder Mensch seine einzigartige Lebensaufgabe, mit der er einen besonders wertvollen, weil einzigartigen Beitrag zu seinem eigenen und zum Allgemeinwohl leisten kann. 

Im großen Zusammenhang hat die Lebensaufgabe den Sinn, daß jeder, der seine Lebensaufgabe ausführt, einzigartige Stärken in die Gesellschaft (Menschheit) einbringt und damit die einzigartigen Schwächen anderer ausgleicht. Dieses Schöpfungsprinzip kann seine geniale Wirkung umso mehr entfalten, je mehr Menschen ihre einzigartige Lebensaufgabe ausführen.

Im kleinen Zusammenhang verhindert die Lebensaufgabe, daß ein Mensch in der Flut der Möglichkeiten, die unser modernes Leben bietet, ertrinkt. Wer seine Begabungen, Leidenschaften, Charakterstärken und -schwächen, Werte und seinen natürlichen Gesundheitszustand kennt, für den schränken sich die Möglichkeiten der Aufgaben, die er mit Freude und kompetent ausführen kann, sehr stark ein.

Die Kenntnis der untrennbar mit einem bestimmten Menschen verbundenen Eigenschaften ermöglicht es den Bereich (die Lebensaufgabe) zu bestimmen, in dem ein Mensch aufgrund seines einzigartigen Wesens besonders erfolgreich ist.

Mit der Lebensaufgabe eines Menschen verhält es sich wie mit dem Samenkorn einer Blume: Genauso wie aus einem Samenkorn nur dann eine wunderschöne Blume gedeihen kann, wenn dieses Samenkorn in einer Umgebung ausgesät wird, die es gedeihen läßt, kann sich das individuelle Wesen, das einem Menschen in die Gene gelegt wurde (seine Begabungen, seine Gesundheit, sein Charakter), nur in einer dafür geeigneten Umgebung entfalten.

Ermöglicht dies die Umgebung nicht oder nur sehr eingeschränkt, so verkümmert der Mensch und es bleibt ein kraftloses und persönlichkeitsschwaches Wesen zurück. Nicht wenige werden sogar aggressiv und rächen sich an den meist Unschuldigen in ihrer nächsten Umgebung für die entgangenen Wohlgefühle. Ähnlich wie dem Wesen eines Menschen, das in eine Umgebung gebracht wird, wo es sich nicht entfalten kann, geht es dem Samenkorn einer Orchidee, das in der Wüste ausgesät wird – es verkümmert.

Nur die wunderschöne Blume aber bringt dem Betrachter letztendlich das erhebende und kraftspendende Gefühl, nicht das Samenkorn. Nur ein Mensch, der sein Wesen im Rahmen seiner Lebensaufgabe frei entfalten darf, kann wahre innere Zufriedenheit (die nichts mit Macht (über andere), Geld oder Statussymbolen zu tun hat) erlangen und seinen besonders wertvollen, weil einzigartigen Beitrag für seine Mitmenschen leisten.

Nur im Rahmen unserer Lebensaufgabe können wir unsere Begabungen in Tätigkeiten einbringen, die uns mit Leidenschaft erfüllen, in einer Umgebung, die unsere Werte widerspiegelt.

Da jeder, der seine Lebensaufgabe ausführt, seinen einzigartigen und deshalb besonders wertvollen Beitrag zum Allgemeinwohl leistet und dies uns allen bewußt ist, werden alle, die ihre Lebensaufgabe ausführen oder in anderer Weise (Müllmann, Kanalreiniger, Straßenkehrer,…) zum gemeinsamen Ziel sinnvoll beitragen, als wertvoll empfunden.

Wie die Weltgeschichte lehrt, konnten bisher nur sehr wenige Menschen ihre Lebensaufgabe finden und ausführen. Ein wesentlicher Grund war sicher der, daß viele gar nicht wußten, daß es überhaupt eine "Lebensaufgabe" gibt, ein anderer wichtiger Grund war, daß es bisher an den folgenden wichtigen Technologien mangelte:

  • weitestgehend automatisierte Maschinen (einfach programmierbare Automaten), die den Menschen von der Lohnarbeit befreien, einer Arbeit also, die vorwiegend dazu dient, um den Lebensunterhalt zu finanzieren

  • die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien, die es ermöglichen, die Hierarchien durch funktionierende Netzwerke zu ersetzen

Es fehlte also bisher vielen in der Industrie tätigen Menschen einfach die Zeit, sich mit dem Thema Lebensaufgabe näher auseinander zu setzen, um so die sich bietenden Möglichkeiten zu entdecken. Das viele Menschen nun die Zeit haben, um ihre Lebensaufgabe zu finden und auszuführen, verdanken wir im Wesentlichen, den von einer Heerschar von Technikern geschaffenen, einfach programmierbaren Maschinen.

Wer seine Begabungen, Leidenschaften, Werte, Charakterstärken usw. entfaltet, erfüllt häufig eine sehr spezielle Aufgabe. In der Regel erfordern sehr spezielle Aufgaben, sehr spezielle Informationen, Produkte, Dienste, Methoden und Werkzeuge, die ohne die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien erst gar nicht gefunden werden könnten. Der von vielen engagierten, kreativen und fähigen Technikern geschaffene Computer mit Internetzugang, ist also ebenfalls zwingend notwendig, damit Menschen ihre Lebensaufgabe nicht nur finden, sondern innerhalb der Gesellschaft in der sie leben, auch ausführen können.

weitere Infos darüber wie Sie ihre Lebensaufgabe finden können:

Im Volksmund heisst es: "Mit Musik geht alles besser". Falls Sie das auch so empfinden, so empfehle ich Ihnen das Lied "Krieger" von den fantastischen Vier. Sie können sich das Lied beispielsweise bei Youtube.de anhören.